Grußwort unserer INISA-Stipendiatin 2017 Lilly George Tushiya

Grußwort unserer INISA-Stipendiatin 2017 Lilly George Tushiya

Without INISA willing to support,students such as myself would be unable to pursue medical school.

Growing up in a less privileged community has not only offered financial and a ccademic challenges, but has also helped me realize the value of collage education. Your scholarship will help me earn credentialsin medical school,which requires special training and coursework .My passion for medicine is matched only by love for social health problems,my decision to study medical school comes from the heart.

Without a doubt this grant will will pray a key role in achieving my educational dreams. Because of your generosity, the financial burden placed on me to pursue my education will be reduced. That mean I can spend more time on my studies extra curricular activities and less time worrying about my finances.

Once again, thank you for the vote of confidence and INISA. I am commuted to my education and to the health care field and one step closer to becoming a doctor.Thanks to your continued generosity and INISA STUDENT GRANT 2017. Sincerely

Lily George

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12.10.2017: Krankenversicherungen in Afrika, Berlin

12.10.2017: Krankenversicherungen in Afrika, Berlin

Seit 2015 ist der allgemeine Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen (Universal Health Coverage) ein Sustainable Development Goal. Doch der Zugang zu medizinischer Versorgung stellt für viele Menschen in Afrika noch immer eine erhebliche finanzielle Herausforderung dar. Obwohl der Zusammenhang zwischen Gesundheit und ökonomischer Entwicklung seit langem bekannt ist, wurden in vielen afrikanischen Staaten die öffentlichen Gesundheitsbudgets gekürzt.

2014 wurden wieder 60% der Gesundheitsausgaben in Sub-Sahara Afrika als Barzahlungen durch Patienten geleistet. Eine einzelne Erkrankung besitzt das Potential, eine ganze Familie in die Armutsfalle zu führen. Vor diesem Hintergrund wird in immer mehr Ländern über die Einführung gesetzlicher Krankenversicherungen diskutiert. Doch welches Potential besitzen diese Versicherungen wirklich und wie können sie nachhaltig finanziert werden?

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit Ihnen!

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Peter Waller
SID Berlin 
www.sid-berlin.de

Andreas Baumert
INISA e.V.
www.inisa.de

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27.04.2017: “Has civil society replaced revolution?” Berlin

27.04.2017: “Has civil society replaced revolution?” Berlin

Auch wenn das Konzept der Zivilgesellschaft mit ihren diversen Akteuren oftmals in Europa als emanzipatorisches Konzept diskutiert wird, ist in vielen Ländern Afrikas das Wort „zivil“ mit der „Zivilisierungsmission“ in den afrikanischen Gesellschaften und somit der Zeit der Kolonialherrschaft gleichgesetzt. Nachdem in den 1950er bis 1970er Jahren eine Reihe von politischen zivilgesellschaftlichen Bewegungen aktiv für strukturelle und revolutionäre Veränderungen in den jeweiligen Kontexten sorgten, kann man seit den 1990er Jahren von einer weltweiten De-politisierung des Konzeptes der Zivilgesellschaft sprechen.

Vor allem nach dem Ende des Kalten Krieges wurden zivilgesellschaftliche Akteure als Protagonisten von Rechenschaft und sozialen Dienstleistungen und letztendlich als Verbindungsglied zwischen Staat und Bürger sowie Partner in der sozialwirtschaftlichen Entwicklung betrachtet. Die Einführung von neuen administrativen Prozessen in Verbindung mit Ergebnisorientierung hat gleichzeitig dazu geführt, dass kleine NGOs (sowohl in Afrika als auch Europa) innerhalb der etablierten Finanzierungsprozesse kaum mehr arbeiten können.

Als Ergebnis sehen wir das Entstehen von immer größeren und einflussreichen NGOs sowie das Anwachsen von Leistungen privater Unternehmen im entwicklungspolitischen Bereich der „Förderung von Zivilgesellschaft und Demokratie“. Lokale soziale Strukturen und Gemeinschaften werden vermehrt „zum Schweigen gebracht“ anstatt in politische Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden. Westliche NGOs hingegen werden von marginalisierten Menschen teils abgelehnt und oftmals nicht als ihre repräsentativen und legitimierten Strukturen anerkannt.

Diese Veranstaltung stellt die Frage nach der Dynamik und Zukunft von Zivilgesellschaft in Afrika. Konflikte und Proteste nehmen in vielen Ländern des Südlichen Afrikas zu und institutionalisierte NGOs spielen dabei kaum eine Rolle. Die emanzipatorische und revolutionäre Kraft zivilgesellschaftlicher Akteure, welche während der Dekolonisierung Afrikas noch spürbar war, scheint verloren. Spiegelt das dominante Konzept der Zivilgesellschaft in Afrika aktuell tatsächlich die elitäre bürgerliche Schicht wider, welche die weitergeführten ungerechten politisch- ökonomischen Verhältnisse im postkolonialen Afrika stabilisiert? Können zivilgesellschaftliche Akteure unter den aktuellen politökonomischen Bedingungen transformativ wirken?

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir hoffen auf einen spannenden Abend und freuen uns über Ihr Interesse.

Ihre INISA

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31.3 - 02.04.2017: Vorbereitungsworkshop "Südafrika" für Schülerinnen und Schüler

31.3 - 02.04.2017: Vorbereitungsworkshop "Südafrika" für Schülerinnen und Schüler

Workshop-Inhalte sind u.a. die südafrikanische Gesellschaft und Politik, das Bildungswesen und die Einflüsse des Klimawandels auf die Lebensbedingungen vor Ort. Obligatorisch ist die Einheit "Do's and Don'ts in Südafrika", es gibt aber auch "leichtere Themen" wie Kultur und Musik im Programm. 

Das INISA Länderseminar mit Björn Jürgensen: "... einmal über den Tellerrand blicken..."

INISA Fotoalbum Facebook: 31.3.-2.4.2017: Vorbereitungsworkshop "Südafrika" für Schülerinnen

"Da kommen Erinnerungen hoch an ein tolles Wochenende... Aber leider schon vier Jahre her  ;-)Ich leiste zurzeit meinen einjährigen Freiwilligendienst in Kapstadt. Da gerade Osterferien sind, bin ich heute nach Pretoria geflogen und besuche den, der bei uns war für 3 Monate, und seine Familie zum ersten Mal. (Feedback Teilnehmerin 2013)"

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16.03.2017: Energiewende in Afrika, Berlin

16.03.2017: Energiewende in Afrika, Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS

Liebe Afrikainteressierte, hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum nächsten Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) und der Society for International Development (SID-Berlin) in Kooperation mit dem Berliner Afrikahaus ein.

Energiewende in Afrika

Donnerstag, 16. März 2017, 19:00 - 20:30 Uhr Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

Referenten: Dr. Franziska Müller Leiterin einer Forschungsgruppe zu Energiewende im südlichen Afrika an der Universität Kassel

Dr. Mirco Gaul Mitbegründer von SINERGi Erneuerbare Energien GmbH

Moderation: Dr. Sabine Blumstein Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V.

20170316_INISA_Afrikakreis_Energiewende

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07.02.2017: Südafrika – 20 Jahre demokratische Verfassung, Berlin

07.02.2017: Südafrika – 20 Jahre demokratische Verfassung, Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum nächsten Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) und der Society for International Development (SID-Berlin) in Kooperation mit dem Berliner Afrikahaus ein.

Südafrika – 20 Jahre demokratische Verfassung - Übertriebene Erwartungen, enttäuschte Hoffnungen?

Dienstag, 7. Februar 2017, 19:00 - 20:30 Uhr Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

Referenten:

Renate Wilke-Launer Journalistin (u.a. „Katerstimmung am Kap“)
Dr. Arndt Hopfmann Referent (Zentrum für internationalen Dialog und Zusammenarbeit, Rosa-LuxemburgStiftung)
Andreas Quasten Consultant (Referent (Referat Afrika, Friedrich-Ebert-Stiftung; vormals Büro Südafrika)

Moderation: Dr. Sebastian Seedorf Jurist (Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V.)

Einladung_INISA_Afrikakreis_Suedafrika_Verfassung_7.2.17.pdf

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09.11.2016: Sambia – Rohstoffreichtum und Verschuldung, Berlin

09.11.2016: Sambia – Rohstoffreichtum und Verschuldung, Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS 

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum nächsten Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) und der Society for International Development (SID-Berlin) in Kooperation mit Erlassjahr.de und dem Berliner Afrikahaus ein.

Sambia – Rohstoffreichtum und Verschuldung (Zambia – Resource Wealth and Debt)

Mittwoch, 9. November 2016, 19:00 - 20:30 Uhr Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

Referent: Geoffrey Chongo (Jesuit Centre for Theological Reflection, Lusaka)

Diskutant: Prof. Dr. Theo Rauch (FU Berlin)

Moderation: Frank Gries (Initiative Südliches Afrika INISA e.V.)

INISA Afrikakreis Sambia, Berlin, 09.11.2016

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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06.07.2016: Südafrika: Konflikte um den Kohlebergbau (Struggles around coal mining in South Africa), Berlin

06.07.2016: Südafrika: Konflikte um den Kohlebergbau
(Struggles around coal mining in South Africa), Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum nächsten Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) und der Society for International Development (SID-Berlin) in Kooperation mit dem Berliner Afrikahaus ein.

Südafrika: Konflikte um den Kohlebergbau (Struggles around coal mining in South Africa)

Mittwoch, 6. Juli 2016, 18:30 - 20:00 Uhr Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

  • Referenten: Melanie Müller (Politikwissenschaftlerin, FU Berlin)
  • Lucky Maisanye (Umweltaktivist aus Südafrika, Umweltorganisation Geasphere)

Moderation: Andreas Baumert (Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V.)

Einladung INISA Afrikakreis: 07.06.2016: Mining

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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01.06.2016: Tansania: Rebranding oder Reform? Berlin

01.06.2016: Tansania: Rebranding oder Reform? Berlin

Die Wahlen in Tansania vom 25. Oktober 2015 waren die erste Abstimmung seit der Unabhängigkeit des Landes und der Einführung des Mehrparteiensystems, bei denen der Opposition eine reelle Chance auf den Wahlsieg eingeräumt wurde. Letztendlich gewann die CCM erneut die Präsidentschaft und eine deutliche, wenn auch reduzierte, Mehrheit im Parlament. In der semi-autonomen, muslimisch geprägten Teilrepublik Sansibar hingegen wurde das Wahlergebnis aufgrund von Unregelmäßigkeiten annulliert – die Neuwahlen im März gewann die CCM auch dort.

Präsident John Magufuli präsentierte sich bereits im Wahlkampf als hart arbeitender Macher. Reformankündigungen und Maßnahmen gegen Korruption und Misswirtschaft prägten die Berichterstattung über seine ersten Monate im Amt. Mit dem Direktor des Landesbüros Tansania der Friedrich-Ebert-Stiftung wollen wir eine Bilanz der ersten Amtsmonate ziehen. Dabei werden wir uns Fragen nach Herausforderungen und Dilemmata politischer und wirtschaftlicher Transformation, dem Prozess der Verfassungsreform und der Situation der Opposition und Zivilgesellschaft widmen.

Was wäre für eine erfolgreiche Entwicklung nötig; welchen Rückhalt werden die Initiativen Magufulis in den nächsten Jahren genießen? Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir hoffen auf einen spannenden Abend und freuen uns über Ihr Interesse.

Ihre
INISA

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24.05.2016: Marokko – ein sicheres Herkunftsland? Berlin

24.05.2016: Marokko – ein sicheres Herkunftsland? Berlin

Vergangene Woche hat der deutsche Bundestag für die Einstufung Marokkos als sicheres Herkunftsland gestimmt. Über die Lage der Menschrechte, Presse-, Rede- und Meinungsfreiheit sowie über die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in Marokko möchten wir mit dem Journalisten Ali Anouzla sprechen.

Ali Anouzla ist bekannt für seine kritische Berichterstattung über König Mohammed VI.. Er hat sich unter Marokkos Politikern und Militärs mächtige Feinde geschaffen, weil er, allen Drohungen zum Trotz, immer wieder über politische und soziale Missstände in seiner Heimat berichtete. Als Reaktion auf seinen unermüdlichen Einsatz für demokratische Reformen und die Einhaltung der Menschenrechte erhielt der Journalist immer wieder auch Morddrohungen.

Zuletzt musste er sich Anfang Februar dieses Jahres gegen den Vorwurf verteidigen, die innere Sicherheit Marokkos mit einem – nachweislich falsch übersetzten – Interview mit der Bild Zeitung gefährdet zu haben. In dieser Angelegenheit drohen dem Journalisten bis zu fünf Jahre Haft. Andere gegen ihn anhängige Prozesse – darunter der haltlose Vorwurf der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung – könnten Ali Anouzla sogar für Jahrzehnte hinter Gitter bringen.

Wir hoffen auf einen spannenden Abend!

Beste Grüße
INISA e.V.

Foto: CABANE PECHEUR MAROC AGADIR, davidolivier2011 (Fotolia)

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10.-12.06.2016: Menschenrechte im Südlichen Afrika, Würzburg

10.-12.06.2016: Menschenrechte im Südlichen Afrika, Würzburg

Die Gesellschaft für Politische Bildung e.V. lädt in Kooperation mit der INISA e.V. ein:

Menschenrechte im Südlichen Afrika

Afrika Akademie Frankenwarte, Leutfresserweg 81 - 83, 97082 Würzburg

Für Mitglieder der INISA besteht die Möglichkeit zur kostenfreien Teilnahme*

* Preis der Ü im DZ. Dieses Angebot gilt für alle Personen, die bis einschließlich 31.5.2016 als Mitglied bei INISA gemeldet sind. Für Informationen zu den Modalitäten: info@inisa.de .

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15.03.2016: Afrika – Hürden für die Industrialisierung, Berlin

15.03.2016: Afrika – Hürden für die Industrialisierung, Berlin

Die Industrialisierung auf dem afrikanischen Kontinent machte über viele Jahre kaum Fortschritte. Die meisten kleinen Länder, die Binnenstaaten und die fragilen Staaten konnten trotz Industriepolitik keine wettbewerbsfähigen lokalen Industrien aufbauen. Lediglich einige größere Länder, wie Südafrika, Äthiopien, Nigeria und Kenia, haben moderate Chancen, industrielles Wachstum zu generieren. In dem GIGA Gespräch werden folgende Fragen diskutiert: Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen ergreifen afrikanische Staaten, um Industrie zu fördern? Wie können industrielle Cluster, die Einbindung in Wertschöpfungsketten und der Aufbau von Wirtschaftssonderzonen zur Industrialisierung beitragen? Welche Chancen hat eine afrikanische Industrie angesichts des globalen Wettbewerbs?

Siehe auch: Melike Döver / Robert Kappel: "Hürden für die Industrialisierung in Afrika" GIGA Focus Afrika 072015 https://giga.hamburg/en/system/files/publications/gf_afrika_1507.pdf

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02.03.2016: Wieviel Klasse hat die afrikanische Mittelklasse? Berlin

02.03.2016: Wieviel Klasse hat die afrikanische Mittelklasse? Berlin

 

Dem Schlagwort „Africa Rising“ folgte die Entdeckung der afrikanischen Mittelklasse als Hoffnung auf eine bessere Zukunft für den Kontinent. Was es damit auf sich hat und wie viel Erklärungswert diese Diskurse bieten, untersuchen und erörtern die beiden Referenten aus sich ergänzenden wirtschaftspolitischen und soziologischen Perspektiven. Dabei wird der tendenzielle Mythos solch vereinfachender und pauschalisierender Schlagworte aufgezeigt, die eine fundierte Analyse der spezifischen gesellschaftlichen Verhältnisse vermissen lassen.

Robert Kappel war Professor am Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig und Präsident des German Institute of Global and Area Studies, Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA) in Hamburg. Henning Melber war Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute und Direktor der Dag Hammarskjöld Stiftung in Uppsala und ist Professor an den Universitäten von Pretoria und des Freistaats in Bloemfontein.

Wir hoffen auf einen spannenden Abend und freuen uns über Ihr Interesse.

 

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10.02.2016: Burkina Faso – eine Jugend in Bewegung, Berlin

10.02.2016: Burkina Faso – eine Jugend in Bewegung, Berlin

Nach langjährigen und diversen Protesterfahrungen in Burkina Faso formierten sich 2013 die unterschiedlichen Protestbewegungen, u.a. Balai citoyen („Besen der Bürger“) und Ca suffit!, die sich gegen den Versuch des damaligen Präsidenten, Blaise Compaoré, seine Amtszeit um ein weiteres Mandat zu verlängern, auflehnten. Mit diversen Protestaktionen und einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen und vor allem gewerkschaftlichen Akteuren gelang es den Protestierenden, die Abstimmung über die Verfassungsänderung zu verhindern und Compaoré zum Rücktritt zu bewegen. Selbst der Putschversuch der Präsidentengarde im September 2015 konnte abgewehrt und ein friedlicher Übergang durch Wahlen gewährleistet werden. Wir wollen die vergangenen Ereignisse einordnen, kritisch beleuchten sowie die zukünftigen Herausforderungen, denen der westafrikanische Staat gegenüber steht, diskutieren.

Stellt die Wahl im November 2015 einen politischen Neuanfang dar? Inwiefern lassen sich diese Entwicklungen demokratietheoretisch einordnen? Wie lassen sich die Forderungen der Protestbewegungen umsetzen und welche (strukturellen, institutionellen, personellen) Hürden bestehen für ihre Umsetzung? Ist der Erfolg der Bewegung auf andere Staaten Westafrikas übertragbar und sind erste Erfolgsfaktoren erkennbar?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen und den Referenten diskutieren.
Wir hoffen auf einen spannenden Abend und freuen uns über Ihr Interesse.

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17.12.2015: Klimagerechtigkeit: Die afrikanische Perspektive – nach der Klimakonferenz, Berlin

17.12.2015: Klimagerechtigkeit: Die afrikanische Perspektive – nach der Klimakonferenz, Berlin

Die Länder Afrikas leiden besonders unter den Klimaveränderungen, die bereits heute spürbar sind. Der Rückgang von Süßwasserreserven und der Nahrungsmittelproduktion sowie die Zunahme von Wetterextremen wie Dürren und Fluten in deren Folge es zu verstärkter Migration kommt, gehören zu den unmittelbaren Folgen. Den Staaten bzw. Bewohnern stehen zudem zu wenige Ressourcen zur Verfügung, um geeignete Maßnahmen zur Linderung bzw. Vermeidung der Effekte zu ergreifen.

Bisher galten 2 Grad Erderwärmung gegenüber dem vorindustriellen Niveau als unbedingt einzuhaltende Grenze, auf die sich die meisten Diskussionen fokussierten. Doch es mehren sich die Stimmen, die fragen, ob das reichen wird? Der ägyptische Präsident al-Sisi erklärte auf der Auftaktveranstaltung der Pariser Klimakonferenz, dass die afrikanischen Länder ein Ziel von maximal 1,5 Grad Erderwärmung im geplanten Weltklimaabkommen verankern wollen. Zudem forderte er deutlichere Finanzzusagen: Auch vor 2020 sollten den ärmeren Ländern jährlich 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.

Eine der weiteren in Paris thematisierten Herausforderungen ist der Ausbau der Stromversorgung: Eine Reihe afrikanischer Staaten haben in Paris einen Plan vorgestellt, ganz Afrika mit Strom aus sauberen, regenerativen Energiequellen zu versorgen, wozu massiv in die Entwicklung der Wind- und Solarkraft in Afrika investiert werden müsse.

Diskutieren wollen wir über Umfang und Qualität internationaler Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsprojekte mit klimapolitischer Relevanz. Wie steht es um Ideen und Forderungen für eine klimapolitisch wirksame Entwicklungszusammenarbeit (Förderung des Rechts auf Entwicklung, Förderung eines emissionsarmen Wachstums, hinreichende Berücksichtigung von Schutz der regionalen Ressourcen und Naturschätze)? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen und den Referenten diskutieren.

Wir hoffen auf einen spannenden Abend und freuen uns über Ihr Interesse.

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27.10.2015: Angola in der Krise?, Berlin

27.10.2015: Angola in der Krise?, Berlin

Die Phase nach dem Ende des Bürgerkriegs 2002 war geprägt von politischer Stabilisierung und – getrieben vom Erdölboom – einer der höchsten Wirtschaftswachstumsraten der Welt.

Mit einer schweren Wirtschaftskrise seit dem Einbruch des Erdölpreises, einem als unfrei klassifizierten Regierungssystem, der Veruntreuung des Großteils von Staatseinnahmen aus dem Rohstoffsektor sowie dem autoritären Vorgehen der Regierung gegen kritische Stimmen der Zivilgesellschaft und der Opposition, scheint die allgemeine Situation in Angola zunehmend ernst und von politischen sowie sozialen Spannungen geprägt zu sein.

Das Europäische Parlament sah sich am 10. September 2015 zu einer Entschließung veranlasst und stellte u.a. fest, „dass die angolanische Regierung in den vergangenen Monaten immer schärfer gegen alle vorgegangen ist, die vermeintlich gegen ihre Macht aufbegehrten, und damit gegen die in der angolanischen Verfassung verankerten Menschenrechte verstoßen hat; dass Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit in Angola weiterhin beschnitten werden und dass es wachsenden Anlass zur Besorgnis gibt, dass Militär und Geheimdienste zu den treibenden Kräften hinter der Festnahme und Verfolgung von Menschenrechtsverfechtern geworden sind“. Das Europäische Parlament ist entsprechend „äußerst besorgt über die sich rasch verschlechternde Lage, was die Menschenrechte, Grundfreiheiten und den demokratischen Freiraum in Angola betrifft, sowie über die schwerwiegenden Übergriffe der Sicherheitskräfte und die mangelnde Unabhängigkeit der Justiz“.

Wir wollen über die aktuelle politische Situation in Angola und den Umgang externer Akteure mit der Regierung diskutieren und freuen uns auf einen interessanten Abend!

Mit besten Grüßen

Rene Gradwohl

INISA e.V.

 

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24.08.2015: South Africa – divided forever?, Berlin

24.08.2015: South Africa – divided forever?, Berlin

South Africa is still one of the socio-economically most divided societies in the world (with one of the highest Gini coefficients). Racial origins determine to a large extent identity politics in post-apartheid South Africa. Whereas, at the outset of democracy Nelson Mandela and the Truth and Reconciliation Commission received much attention and praise for their efforts towards reconciliation and nation building. Today’s continuity of racial, economic, and political division has massive implications for the development of South Africa, as large parts of society feel excluded and frustrated. Xenophobic attacks of recent years seem to be another aspect of a society at unease with itself.

Considering the state of the nation today, why are the apartheid cleavages so sustainable, never ending? How does this situation of a divided society influence developmental efforts of the South African government which stresses the concept of a developmental state based on collective and inclusive efforts for economic development? What needs to be done to overcome some of the dividing societal factors, if anything can be done at all?

Best regards

Rene Gradwohl

INISA e.V.

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02.07.2015: Fighting Boko Haram - War crimes and the Nigerian Military, Berlin

02.07.2015: Fighting Boko Haram - War crimes and the Nigerian Military, Berlin

The ongoing conflict with Boko Haram in north-east Nigeria has inflicted terrible hardships on the local population and is now spreading to neighboring countries. Amnesty International has documented multiple war crimes and crimes against humanity committed by Boko Haram, including the killing of at least 5,500 civilians, as it rampaged across north-east Nigeria during 2014 and early 2015. Furthermore, according to Amnesty International, at least 2,000 women and girls have been abducted by Boko Haram since the start of 2014 and many have been forced into sexual slavery and trained to fight.

At the same time, the population suffered from grave human rights abuses by the Nigerian military. Amnesty International´s new report “Stars on their shoulders. Blood on their hands. War crimes committed by the Nigerian military” finds that the Nigerian military has arbitrarily arrested at least 20,000 young men and boys since 2009 in their response to Boko Haram’s attacks in the north-east. Almost none of those detained have been brought to court and all have been held without the necessary safeguards against murder, torture and ill-treatment. Moreover, at least 7,000 people have died in military detention facilities since 2012 due to starvation, extreme overcrowding, torture and ill-treatment as well as denial of medical assistance. In addition, the Nigerian military has executed over 1,200 suspects, including more than 640 on one day.

Dan Eyre from Amnesty International and one of the co-authors of this report will present its key findings and discuss their political and legal implications, both for the Nigerian government and for the international community, as well as next steps for the government of newly-elected President Buhari. How to address the threat that Boko Haram poses? How to address past abuses and prevent such atrocities in the future?

Best regards

René Gradwohl

INISA e.V.

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11.06.2015: Die Krise in Libyen / The Libyan Crisis, Berlin

11.06.2015: Die Krise in Libyen  / The Libyan Crisis, Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS 

Die Initiative Südliches Afrika (INISA) und die Society for International Development (SID-Berlin) laden Sie in Kooperation mit dem Afrika-Haus Berlin sowie dem Friedenszentrum Martin Niemöller Haus im Rahmen dessen Vortragsreihe „Weltsichten“ ein: 

Die Krise in Libyen  / The Libyan Crisis 

Donnerstag, 11. Juni 2015, 19:00 – 20:30
Afrika-Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin (U-Bahn: Turmstr.) 

Referent: Salah Zater (libyscher Journalist, bis 2014 für die libyschen Fernsehsender AlAssema TV & ALNabaa, derzeit Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, Träger des Medienpreises der BBC 2015)

Diskutant: Wolfram Lacher (Wissenschaftler und Libyen-Experte der SWP - Stiftung Wissenschaft und Politik, Forschungsgruppe Naher / Mittlerer Osten und Afrika)  

Moderation: Henry Webel (SID-Berlin) 

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

 Afrikakreis_Libyen_11.6.pdf

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11.05.2015: Between TTIP and EPAs – What Future for African trade and development? Berlin

11.05.2015: Between TTIP and EPAs – What Future for African trade and development? Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS

The Initiative Southern Africa (INISA) and the Society for International Development (SID-Berlin) cordially invite you in cooperation with the Afrikahaus:

Between TTIP and EPAs – What Future for African trade and development?
Monday, 11 May 2015, 19:00 – 20:30

Afrika-Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin (U-Bahn: Turmstr.)

Speaker: 

  • Prof Francis A. S. T. Matambalya (Head of Research, International Small Enterprise Promotion and Training (SEPT) Program, University of Leipzig)
  • Judith Helfmann-Hundack (Head of Foreign Trade & Development Policy, German-African Business Association) 
  • David Hachfeld (Policy Advisor Economy and Globalization, Oxfam Germany)

Chair: Mareike Brandt (Initiative Südliches Afrika, INISA e.V.)

Download Einladung

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