Veranstaltungen des Berliner Afrikakreises

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15.03.2018: Afrikas ländliche Regionen – hoffnungslose Fälle? Beispiel Sambia, Berlin

15.03.2018: Afrikas ländliche Regionen – hoffnungslose Fälle? Beispiel Sambia, Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum nächsten Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V. und der Society for International Development (SID-Berlin) in Kooperation mit dem Berliner Afrikahaus ein.

Afrikas ländliche Regionen – hoffnungslose Fälle?


Einsichten aus vier Jahrzehnten Kontinuität und Wandel im ländlichen Sambia - Buchvorstellung mit Diskussion

Datum: 15.03.2018, 19:00 – 21:00 Uhr Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

Autoren:

  • Dr. Maria Tekülve (Mitarbeiterin des BMZ)
  • Prof. Dr. Theo Rauch (Geographisches Institut, FU Berlin)

Diskutanten: 

  • Dr. Stefan Oswald (Unterabteilungsleiter BMZ)
  • Prof. Dr. Peter Meyns (Uni Duisburg-Essen)

Moderation: Michael Schultheiß (INISA e.V.)

Download Programm: 20180315_Afrikakreis_lndl-Regionen_Sambia_15.3pdf

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31.01.2018: Nach dem ANC Parteitag – Wie geht es weiter mit Südafrika? Berlin

31.01.2018: Nach dem ANC Parteitag – Wie geht es weiter mit Südafrika? Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum nächsten Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) in Kooperation mit dem Berliner Afrikahaus ein.

Nach dem ANC Parteitag – Wie geht es weiter mit Südafrika?

Mittwoch, 31. Januar 2018, 19:00 - 20:30 Uhr Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

Diskutanten:

James Myburgh Editor politicsweb.co.za

Ingo Badoreck Generalsekretär Deutsche Afrika Stiftung

Moderation: Dr. Sebastian Seedorf Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V.

Download Programm: 20180131_Afrikakreis_Sdafrika_31.1.18.pdf

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04.12.2017: Kenia nach den Wahlen, Berlin

04.12.2017: Kenia nach den Wahlen, Berlin

BERLINER AFRIKAKREIS

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum nächsten Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) und der Society for International Development (SID-Berlin) in Kooperation mit dem Berliner Afrikahaus ein.

Kenia nach den Wahlen

Montag, 4. Dezember 2017, 19:00 - 20:30 Uhr Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

Referent: Dr. John Njenga Karugia Goethe-Universität Frankfurt

Diskutantin: Elisabeth Bollrich, Friedrich Ebert Stiftung, Referentin Östliches Afrika

Moderation: Andreas Baumert Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V.

Download Programm: INISA_20171111_Afrikakreis_Kenia_4.12.pdf

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12.10.2017: Krankenversicherungen in Afrika, Berlin

12.10.2017: Krankenversicherungen in Afrika, Berlin

Seit 2015 ist der allgemeine Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen (Universal Health Coverage) ein Sustainable Development Goal. Doch der Zugang zu medizinischer Versorgung stellt für viele Menschen in Afrika noch immer eine erhebliche finanzielle Herausforderung dar. Obwohl der Zusammenhang zwischen Gesundheit und ökonomischer Entwicklung seit langem bekannt ist, wurden in vielen afrikanischen Staaten die öffentlichen Gesundheitsbudgets gekürzt.

2014 wurden wieder 60% der Gesundheitsausgaben in Sub-Sahara Afrika als Barzahlungen durch Patienten geleistet. Eine einzelne Erkrankung besitzt das Potential, eine ganze Familie in die Armutsfalle zu führen. Vor diesem Hintergrund wird in immer mehr Ländern über die Einführung gesetzlicher Krankenversicherungen diskutiert. Doch welches Potential besitzen diese Versicherungen wirklich und wie können sie nachhaltig finanziert werden?

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit Ihnen!

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Peter Waller
SID Berlin 
www.sid-berlin.de

Andreas Baumert
INISA e.V.
www.inisa.de

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27.04.2017: “Has civil society replaced revolution?” Berlin

27.04.2017: “Has civil society replaced revolution?” Berlin

Auch wenn das Konzept der Zivilgesellschaft mit ihren diversen Akteuren oftmals in Europa als emanzipatorisches Konzept diskutiert wird, ist in vielen Ländern Afrikas das Wort „zivil“ mit der „Zivilisierungsmission“ in den afrikanischen Gesellschaften und somit der Zeit der Kolonialherrschaft gleichgesetzt. Nachdem in den 1950er bis 1970er Jahren eine Reihe von politischen zivilgesellschaftlichen Bewegungen aktiv für strukturelle und revolutionäre Veränderungen in den jeweiligen Kontexten sorgten, kann man seit den 1990er Jahren von einer weltweiten De-politisierung des Konzeptes der Zivilgesellschaft sprechen.

Vor allem nach dem Ende des Kalten Krieges wurden zivilgesellschaftliche Akteure als Protagonisten von Rechenschaft und sozialen Dienstleistungen und letztendlich als Verbindungsglied zwischen Staat und Bürger sowie Partner in der sozialwirtschaftlichen Entwicklung betrachtet. Die Einführung von neuen administrativen Prozessen in Verbindung mit Ergebnisorientierung hat gleichzeitig dazu geführt, dass kleine NGOs (sowohl in Afrika als auch Europa) innerhalb der etablierten Finanzierungsprozesse kaum mehr arbeiten können.

Als Ergebnis sehen wir das Entstehen von immer größeren und einflussreichen NGOs sowie das Anwachsen von Leistungen privater Unternehmen im entwicklungspolitischen Bereich der „Förderung von Zivilgesellschaft und Demokratie“. Lokale soziale Strukturen und Gemeinschaften werden vermehrt „zum Schweigen gebracht“ anstatt in politische Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden. Westliche NGOs hingegen werden von marginalisierten Menschen teils abgelehnt und oftmals nicht als ihre repräsentativen und legitimierten Strukturen anerkannt.

Diese Veranstaltung stellt die Frage nach der Dynamik und Zukunft von Zivilgesellschaft in Afrika. Konflikte und Proteste nehmen in vielen Ländern des Südlichen Afrikas zu und institutionalisierte NGOs spielen dabei kaum eine Rolle. Die emanzipatorische und revolutionäre Kraft zivilgesellschaftlicher Akteure, welche während der Dekolonisierung Afrikas noch spürbar war, scheint verloren. Spiegelt das dominante Konzept der Zivilgesellschaft in Afrika aktuell tatsächlich die elitäre bürgerliche Schicht wider, welche die weitergeführten ungerechten politisch- ökonomischen Verhältnisse im postkolonialen Afrika stabilisiert? Können zivilgesellschaftliche Akteure unter den aktuellen politökonomischen Bedingungen transformativ wirken?

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir hoffen auf einen spannenden Abend und freuen uns über Ihr Interesse.

Ihre INISA

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