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25.11.2014: Namibia – Wahlen im “Einparteien-Staat”, Berlin

25.11.2014: Namibia – Wahlen im “Einparteien-Staat”, Berlin

Seminareinladung

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Initiative Südliches Afrika, INISA e.V. Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Zeit: Dienstag, 25. November 2014, 18:00 Uhr
Ort: Afrikahaus, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin

Referent: Prof. Henning Melber, Direktor emeritus der Dag Hammarskjöld Stiftung in Uppsala

Diskutanten:

  • Kirsten Maas-Albert, Referatsleitung Afrika der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
  • Uno Katjipuka, Juristin, Mitglied des Young Leader Networks der „Partnerschaft mit Afrika“ (angefragt)

Moderation: Andreas Baumert, Initiative Südliches Afrika, INISA e.V.

Teilnahme ist frei. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Anmeldung bitte unter: global@bildungswerk-boell.de

 

INISA-Namibia-Einparteienstaat-14-11-25.pdf

Namibia feiert im März 2015 den 25. Jahrestag der Unabhängigkeit. Seitdem rangiert das Land in punkto guter Regierungsführung unter den Bestplatzierten auf dem Kontinent. Am 28. November 2014 finden die fünften Parlaments- und Präsidentschaftswahlen seit der Unabhängigkeit statt – aus denen die ehemalige Befreiungsbewegung SWAPO wieder als dominante Kraft hervorgehen und mit entsprechender Mehrheit ihr Kandidat zum neuen Präsidenten gewählt werden wird.

Referent und Diskutantinnen bieten eine kritische Bestandsaufnahme hinsic htlich der politischen und sozioökonomischen Situation im Lande. Welche Möglichkeiten und Grenzen  bietet die andauernde politische Vorherrschaft der Regierungspartei für gesellschaftliche Entwicklungen? Wie ist es z.B. in Anbetracht der im Parlament mit der Opposition und mit der breiten Bevölkerung kaum thematisierten Verfassungsänderungen um die politische Kultur und Teilhabe bestellt? Wie steht es um das Herrschaftsverständnis einer Befreiungsbewegung an der Macht, die unter den Slogans „Solidarity, Freedom, Justice“ und "One Namibia, one nation“ für die Emanzipation der kolonisierten Bevölkerung kämpfte?

Dr. habil. Henning Melber trat 1974 als Sohn deutscher Einwanderer der SWAPO in Namibia bei. Er ist Direktor emeritus/Senior Advisor der Dag Hammarskjöld Stiftung in Uppsala, die er von 2006 bis 2012 leitete. Er war zuvor Direktor der Namibian Economic Policy Research Unit (NEPRU) in Windhoek (1992- 2000) und Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute in Uppsala (2000-2006). Er ist Extraordinary Professor am Department of Political Sciences der University of Pretoria und am Centre for Africa Studies der University of the Free State in Bloemfontein. Sein Buch „Understanding Namibia. The Trials of Independence“ wird frisch gedruckt bei der Veranstaltung erhältlich sein.

http://www.bildungswerk-boell.de
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